Wien: Verbot für Lkws ohne Abbiegeassistenten

Lkws über 7,5 Tonnen müssen ab 2021 mit einem Abbiegeassistenten ausgerüstet sein

In Wien wird der Abbiegeassistent für Lkws über 7,5 Tonnen Pflicht: Die neue Verordnung, die ein Rechtsabbiegen ohne Assistent im Stadtgebiet untersagt, tritt mit April in Kraft. Allerdings gibt es eine Übergangsfrist bis Jahresende.

Ein Jahr lang wurde an der Verordnung getüftelt, jetzt stehen die Details fest: Lkws über 7,5 Tonnen dürfen in der Stadt ohne Assistenten nicht mehr rechts abbiegen. Das kommt einem Fahrverbot für diese Modelle gleich.
Der Verordnungsentwurf liegt jetzt vor, ist bei der EU-Kommission zur Notifizierung und wird Ende April, verordnet. Damit prescht Wien vor: Die EU schreibt eine verpflichtende Ausstattung für Lkws mit Abbiegesystemen für neue Fahrzeugtypen ab 2022 und für neu zugelassene Fahrzeuge ab 2024 vor.

Betroffen sind alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Busse sind aufgrund ihrer größeren Fenster und transparenten Türen und dadurch besseren Sichtsituation ausgenommen. Ebenso Sondertransporte, da diese gut gesichert seien.

Übergangsfrist bis Jahresende

Allerdings wird es eine Übergangsfrist bis Jahresende geben: Endgültig ernst wird es für betroffene Lkws mit 1. Jänner 2021. Kontrolliert und gestraft wird das Verbot von der Polizei – im Rahmen der Verkehrsordnung.

Auch die Höhe der Strafe wird im Ermessen der Polizei liegen. Betroffen ist das gesamte Stadtgebiet – mit Ausnahmen. Für Lkws, die gerade auf der Autobahn durchfahren, gilt das nicht.

In der Verordnung ist auch vorgeschrieben, wie das System des Abbiegeassistenten aussehen muss. Ein System mit Kamera und Monitor alleine reicht nicht, sondern es muss auch noch über optische oder akustische Signale wie etwa ein Warnlicht oder einen Piepston verfügen. Dabei orientiert sich die Stadt an den Förderkriterien des Verkehrsministeriums für Abbiegeassistenten.

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Der Abbiegeassistent ist eine Sicherheitsfunktion, die den Fahrer auf sich bewegende Objekte in seinem toten Winkel aufmerksam macht, die eine potenzielle Kollisionsgefahr darstellen. Wenn das Fahrzeug abbiegt, hilft das System, einen Unfall mit einem Radfahrer oder Fußgänger zu verhindern, indem es dem Fahrer visuelle und akustische Warnungen ausgibt, wenn eine Kollision bevorsteht. Bei höheren Geschwindigkeiten (> 30 km/h) warnt das System, wenn ein Motorrad oder ein anderes Fahrzeug auf der Nebenspur fährt und vom Fahrer beim Spurwechsel oder Einfädeln übersehen werden könnte. Außerdem warnt der Abbiegeassistent den Fahrer mit zwei rot blinkenden LED-Anzeigen
und fünf Signaltönen, wenn das Fahrzeug rückwärts fährt und ein bewegtes
Objekt erkannt wird, das getroffen werden könnte.
Das System ignoriert stehende Objekte wie Straßenschilder und geparkte Autos. Seine Radartechnologie sorgt selbst bei schlechten Sichtverhältnissen für eine optimale Objekterkennung.

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*je nach Ausrüstungsstand Ihres Fahrzeuges (Verkabelung, Absicherung, elektronische Ausrüstung)

Österreichweite Förderung:

In Österreich beträgt die Förderung höchstens 25 Prozent der förderungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 900 Euro je Einzelmaßnahme.

Hier die Förderrichtline vom Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie: Foerderrichtlinie-LKW-Abbiegeassistenzsysteme.pdf

Und zu Ihrer Unterstützung: Hier finden Sie die Richtlinien und Antragsformulare für die Förderung Rechts-Abbiegeassistenzsysteme

 

Für nähere Auskunft wenden Sie sich an Ihren Kundendienstbetreuer.